Jean Frederick de Waldeck (ev. 1766 – 1875)


Jean Frederick de Waldeck Waldecks Leben ist weitgehend von Halbwahrheiten und Legenden überdeckt, an denen er selbst fleißig mitarbeitete. Allgemein gilt er als Franzose, er selbst behauptete aber auch gelegentlich Deutscher, Österreicher, Böhme oder Brite zu sein.
Geboren wurde er vermutlich 1766 in Prag. Bereits mit 19 Jahren begleitete er einen französischen Forscher bei der Erforschung der afrikanischen Küste. 1788 war er wieder in Paris und studierte Malerei. 1793 kämpfte er bei der Belagerung von Toulon und zog dann mit Napoleon nach Italien und anschließend nach Ägypten. Dort desertiert er mit 4 anderen und machte sich auf zur Erkundung des Nils. Ab 1807 war er wieder Paris und arbeitete dort als Verleger.
1820 brach er dann zu einer Reise nach Südamerika. Zuerst schloss er sich dort Lord Cochrane an, der die Aufständischen unter San Martin als Pirat unterstützte. Später kam er nach Mittelamerika und fertigte im Auftrag eines Engländers die ersten Stiche der Maya-Tempel von Palenque an, die ein großer Erfolg wurden.
Als er um 1825 eine Stelle als Ingenieur bei einer in Mexiko tätigen englischen Bergbaugesellschaft erhielt, widmete er sich immer stärker der Erforschung der Maya-Kultur. Er bereiste Guatemala und Yucatan, fertigte zahlreiche Stiche, Lithographien und Karten. Er starb bei einem Besuch in Paris 1875.


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