Quintus Sertorius (123 v.Chr. – 72 v.Chr.)


Quintus Sertorius stammte aus einer alten römischen Adelsfamilie und nahm als Offizier an den Kriegen gegen die Kimbern und Teutonen und im Bundesgenossenkrieg. Bei den internen Kämpfen während der Diktatur Sullas machte er sich mit seinen Truppen in Spanien selbstständig. Vor gegen ihn ausgesandten Truppen musste er sich nach Mauretanien zurückziehen, wo er sich als Condottiere verschiedener Machthaber durchschlug. Schließlich riefen ihn die Lusitanier im Westen der iberischen Halbinsel zu ihrem Herrscher aus, damit er sie gegen Rom unterstütze. Sertorius kehrte daraufhin nach Spanien zurück und konnte mehrere Jahre die römischen Truppen zurückschlagen.
77 v. Chr. lief der römische Feldherr Marcus Perpena mit seinen Truppen zu ihm über. So verstärkt konnte Sertorius ein starkes römisches Heer, das 76 v. Chr. gegen ihn ausgeschickt worden war abwehren. Er schloss nun ein Bündnis mit Mithridates von Pontus, Roms Gegner im Osten. 72 v. Chr. wurde Sertorius dann nach einer Verschwörung Perpenas bei einem Festmahl ermordet. Perpena als sein Nachfolger wurde jedoch bald darauf von Pompeius geschlagen und hingerichtet.


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