Bernard de la Salle (1339 – 1391)


Der Gascogner Bernard de la Salle lernte sein Handwerk unter seinem berühmten Landsmann, dem Captal de Buch, bei den Kämpfen um Auquitanien. Nach dem Frieden von Bretigny (1368) entwickelte er sich aber zunehmend zu einem bedeutenden Führer der Freien Kompanien. Er kämpfte mit diesen oft auf eigene Rechnung, bei Gelegenheit aber auch für Karl von Navarra. 1367 zog er mit dem Schwarzen Prinzen nach Spanien und führte die Gascogner in der Schlacht von Najera.
In den nächsten Jahren war er maßgeblich an der gezielten Ausplünderung Südfrankreichs durch die Freien Kompanien beteiligt. 1375 führte er dann mit mehreren anderen Hauptleuten eine große Kompanie aus Bretonen und Gascognern im Dienst des Papstes nach Italien. Dort galt sie bald als die brutalste unter allen und war hauptsächlich an dem Blutbad von Cesena - allerdings auf ausdrückliche Anordnung des Kardinals Robert von Genf.
Wenn er zwar im Dienst des Papstes noch ein paar mal nach Frankreich kam, so blieb Bernard de la Salle doch weitgehend in Italien. Kriege gab es praktisch ständig und die Staaten zahlten wesentlich regelmäßiger als es in Frankreich üblich war. Er diente in den folgenden Jahren oft dem Papst, aber auch Florenz, den Visconti oder Neapel und wurde zu einem der großen Condottiere des 14. Jahrhunderts. 1391 wurde er dann bei einem Hinterhalt in den Alpen getötet


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