Owain Lawgoch (Yvain de Galles) (um 1330 – 1378)


Owain Lawgoch war der letzte männliche Nachkomme von Llywelyn dem Großen, der vergeblich für die Unabhängigkeit von Wales gekämpft hatte. Auf der Suche nach Unterstützung für seine Ansprüche auf den Thron von Wales war Owain nach Frankreich ins Exil gegangen. Dort führte er eine eigene Kompanie Waliser im Sold des Königs. Owain tauchte erst nach dem Frieden von Bretigny als Söldnerführer in den Urkunden auf.
Er kämpfte an der Seite von Du Guesclin 1370/71 und war einer der wichtigsten Führer des Guglerzuges in die Schweiz unter Enguerrand de Coucy (1375).
Mehrmals unterhielt er Unterstützung von Frankreich, um zur Ablenkung der Engländer eine Revolte in seinem Heimatland zu beginnen. Doch die Unternehmen wurden alle wegen schlechten Wetters oder dringender Probleme abgebrochen. So blieb Owain ein Söldnerführer und ein politisches Druckmittel.
Als 1378 wieder einmal von einer neuen Expedition nach Wales die Rede war, ließen die Engländer Owain bei der Belagerung von Mortagne ermorden.


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